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Polizeinews aus Niederösterreich:

25.01.2022, Dienstag
Niederösterreich
Gewerbsmäßiger Betrug im Bezirk Korneuburg geklärt ? Beschuldigter in Haft
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 25.01.2022 - 10:04

Bezirk Korneuburg
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Bei den Bediensteten der Polizeiinspektion Linz wurde am 2. Oktober 2021 Anzeige bezüglich Bestellbetrugs erstattet. Nach den ersten Erhebungen wurde die Amtshandlung durch die Bediensteten der Kriminaldienstgruppe der Polizeiinspektion Korneuburg zuständigkeitshalber übernommen. Bei den weiteren akribisch geführten Ermittlungen konnte ein 44-Jähriger aus dem Bezirk Korneuburg ausgeforscht werden. Der Mann soll im Zeitraum von Jänner 2009 bis November 2021, unter der Verwendung von mindestens 66 falschen Identitäten, eine große Menge an Büchern, Fernlehrkursen, Fernsehabonnements und sonstigen Waren online bestellt haben, ohne diese zu bezahlen. Insgesamt konnten 75 Opfer ausgeforscht und dem Mann 909 Tathandlungen zugeordnet werden. Bei diesen 909 Tathandlungen seien in 546 Fällen Lieferungen durchgeführt worden, bei 363 Bestellungen sei es beim versuchten Betrug geblieben, da die Waren nicht mehr versandt wurden. Durch die bestellten und versandten Waren entstand ein Schaden von rund 140.000 Euro. Weiters konnte dem Mann ein Diebstahl in einer Buchhandlung im Stadtgebiet von St. Pölten im Jahr 2021 zugeordnet werden. Bei einer durch die Staatsanwaltschaft Korneuburg angeordneten Hausdurchsuchung konnten 2284 Bücher und 128 sonstige Waren sichergestellt werden. Der 44-Jährige zeigte sich bei seiner Einvernahme geständig. Er wurde am 18. November 2021 auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Korneuburg festgenommen und befindet sich in der Justizanstalt Korneuburg in Untersuchungshaft.

Niederösterreich
Verkehrsunfall mit Personenschaden im Bezirk Baden
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 25.01.2022 - 06:53

Bezirk Baden
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Ein 58-Jähriger aus dem Bezirk Bruck an der Leitha lenkte am 24. Jänner 2022, gegen 07.20 Uhr, einen Pkw auf der L 161 im Marktgemeindegebiet von Reisenberg, aus Richtung Reisenberg kommend in Fahrtrichtung Gramatneusiedl. Zur selben Zeit lenkte ein 20-Jähriger aus dem Bezirk Bruck an der Leitha einen Pkw in der entgegengesetzten Richtung. Bei ihm im Fahrzeug befand sich ein 18-jähriger Beifahrer aus dem Bezirk Bruck an der Leitha. Der vom 20-Jährigen gelenkte Pkw dürfte aus bislang unbekannter Ursache ins Schleudern und in weiterer Folge in den Gegenverkehrsbereich gekommen sein. Anschließend sei der von dem 58-Jährigen gelenkte Pkw frontal gegen die rechte Seite des schleudernden Pkws geprallt. Der 58-Jährige erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde nach der Versorgung durch Rettungskräfte vor Ort in das AUVA-Trauma Zentrum Meidling verbracht. Der 20-Jährige erlitt Verletzungen schweren Grades und wurde in das Landesklinikum Wiener Neustadt verbracht. Der 18-Jährige erlitt Verletzungen unbestimmten Grades. Er wurde mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 9 in das AUVA-Trauma Zentrum Meidling geflogen.

24.01.2022, Montag
Niederösterreich
Homeinvasion im Bezirk Gänserndorf
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 24.01.2022 - 09:50

Bezirk Gänserndorf
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Drei bislang unbekannte Täter sollen am 23. Jänner 2022, gegen 21.30 Uhr, in eine Wohnung im Bezirk Gänserndorf eingedrungen sein. Anschließend sollen sie die Opfer, einen Mann im Alter von 82 Jahren und seine 77-jährige Gattin, geschlagen und dabei unbestimmten Grades verletzt haben. Nachdem sie Bargeld und Schmuck erbeuteten, seien die Täter geflohen. Das Landeskriminalamt Niederösterreich, Ermittlungsbereich Raub, hat die Amtshandlung übernommen, die Tatortarbeit wird durch die Bediensteten des Assistenzbereichs Tatort durchgeführt.

Niederösterreich
3 Festnahmen nach Einbruchsdiebstahl in eine Kassenlade im Bezirk Mödling
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 24.01.2022 - 09:04

Einbruchsdiebstahl
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

3 Straftaten in Wien und Niederösterreich geklärt

Bedienstete der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) der Landespolizeidirektion Wien konnten am 18. Jänner 2022, während des kriminalpolizeilichen Streifendienstes in Wien 10., drei männliche Personen in einem Pkw wahrnehmen, deren Verhalten auffällig war. Daraufhin wurden diesbezüglich weitere Erhebungen geführt. Am Nachmittag des nächsten Tages fuhren die Männer in ein Einkaufszentrum nach Vösendorf. Während zwei der Männer einen Verkäufer durch vorgegaukeltes Kaufinteresse ablenkten, habe der Dritte zwei versperrte Kassenladen im Bekleidungsgeschäft aufgebrochen und das darin befindliche Bargeld im hohen dreistelligen Bereich gestohlen. Anschließend hätten sie das Geschäft verlassen und seien mit ihrem Pkw auf der A 2 in Richtung Wr. Neustadt gefahren. Auf ihrer Fahrt fuhren die Männer zu einer Tankstelle bei einer Autobahnraststation. Im Zuge des Tankvorganges ergab sich eine günstige Gelegenheit für einen Zugriff, die von den EGS-Kräften der Landespolizeidirektion Wien sofort genutzt wurde. Die völlig überraschten Beschuldigten, drei georgische Staatbürger im Alter von 27, 39 und 40 Jahren, wurden von den Polizeibediensteten am 19. Jänner 2022, gegen 15.00 Uhr, vorläufig festgenommen und ein Großteil der Beute sowie das Tatwerkzeug wurden sichergestellt.

Die weitere Amtshandlung wurde von Bediensteten des Landeskriminalamtes Niederösterreich, Ermittlungsbereich Diebstahl, übernommen. Die Beschuldigten waren bei ihrer Einvernahme nicht geständig. Bei weiteren Erhebungen konnten die Kriminalisten den Beschuldigen zwei weitere Fakten in Wien nachweisen, und zwar einen Einbruchsdiebstahl in eine Kassenlade eines Geschäftes am 13. Jänner 2022 in Wien 7. sowie einen Diebstahl aus einer nicht versperrten Kassenlade am 17. Jänner 2022 in einem Geschäft in Wien 3. Die Höhe des erbeuteten Bargeldbetrages liegt im niedrigen vierstelligen Eurobereich. Ermittlungen zu ähnlich gelagerten Delikten sind noch im Gange. Die drei Beschuldigten wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt in die dortige Justizanstalt eingeliefert.

23.01.2022, Sonntag
Niederösterreich
Snowboarder bei Lawinenabgang getötet
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 23.01.2022 - 16:29

Bezirk Scheibbs
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Eine sechsköpfige Schifahrer- Snowboardergruppe hielten sich am 23. Jänner 2022 im Schigebiet Lackenhof auf, wobei sie für die Bergfahrten die Liftanlagen benützten und für die Talfahrten auf Grund der Neuschneeverhältnisse vorwiegend außerhalb der markierten Pisten für Variantenabfahrten entschieden. Alle Gruppenmitglieder waren mit Lawinenverschüttetengeräte ausgerüstet.


Gegen 11.20 Uhr entschied die Gruppe, nach Vorschlag eines 32-Jährigen aus dem Bezirk St. Pölten-Land, von der Bergstation "Kleiner Ötscher" östlich der markierten Piste in das sogenannte "Kleine Grüne Loch" abzufahren.


Der 32-Jährige fuhr mit seinem Snowboard als Erster in den ca. 40 Grad steilen Hang ein. Die anderen Gruppenmitglieder warteten einstweilen oberhalb der Einfahrt. Kurz nachdem der 32-Jährige in den Hang eingefahren war, löste er ein ca 250 Meter breites Schneebrett aus, welches ihn ca 300 Meter weit mitriss und trotz ausgelösten Lawinenairbag ca 50 bis 75 cm tief verschüttete.


Seine Kameraden verständigten unverzüglich die Bergrettung und begannen mit ihren Lawinenverschüttetengeräten mit der Suche nach dem Verschüttetem, konnten ihn aber nicht orten. Die bereits alarmierte Bergrettung Lackenhof traf gegen 11.45 Uhr im Bereich der Unfallstelle ein und konnten den Verschütteten nach kurzer Zeit orten und aus der Lawine bergen.


Trotz sofort eingeleiteter Reanimation konnte durch den anwesenden Bergrettungsarzt nur mehr der Tod des 32-Jährigen festgestellt werden.


Insgesamt waren 41 Angehörige der Bergrettung, fünf Beamte der Alpinpolizei Niederösterreich und drei Beamte der Polizeiinspektion Gaming eingesetzt.

Niederösterreich
Mehrere Einsätze der Alpinpolizei und Bergrettung
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 23.01.2022 - 09:08

Alpindienst
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Ein 63-jähriger österreichischer Staatsbürger aus dem Bezirk St. Pölten-Land begab sich am 21. Jänner 2022 mit seinem Pkw in das Gemeindegebiet von Hohenberg, Bezirk Lilienfeld, und stellte dieses auf einem Parkplatz im Dachsgraben gegen 13:00 Uhr ab. Von dort startete er ordnungsgemäß ausgerüstet eine Wanderung auf den ?Türnitzer Höger?, wobei er aufgrund der beträchtlichen Schneemengen erst gegen 16:30 Uhr den Gipfel erreichte. Aufgrund der immer schlechter werdenden Witterung sowie der einbrechenden Dunkelheit verirrte sich der Wanderer beim Abstieg, indem er vom Wanderweg in Richtung Norden abkam und in weiterer Folge im unwegsamen Gelände unterwegs war. Aufgrund der ausweglosen Situation verständigte er um 18:37 Uhr den Bergrettungsnotruf und gab seinen vermutlichen Standort bekannt.
Der Einsatz wurde von einem Alpinpolizisten der Polizeiinspektion Lilienfeld übernommen und die entsprechenden Maßnahmen und Erhebungen durchgeführt.
Von Seiten der Bergrettung waren die Ortsstellen Hohenberg und Lilienfeld mit insgesamt 14 Männer/Frauen eingesetzt. Die Bergrettung Hohenberg begab sich vom Ausgangspunkt des Wanderers zum vermutlichen Ort der verirrten Person. Nachdem im Zuge des Einsatzes bekannt wurde, dass die Person tatsächlich im nordseitig gelegenen Bereich des Högers aufhältig sein dürfte, fuhr der Einsatztrupp der Bergrettung Lilienfeld über eine Forststraße in Lehenrotte, den sog. ?Kräuterbach?, zu.
Der verirrte Wanderer konnte schlussendlich gegen 20:08 Uhr auf einer Seehöhe von ca. 890 Meter im Bereich der Materialseilbahn auf einer Forststraße wartend lokalisiert und in weiterer Folge mit dem Bergrettungsfahrzeug zu Tal gebracht werden. Anzuführen ist, dass während des Einsatzes sehr schlechte Witterung (u.a. starker Schneefall, Dunkelheit, Sturm) herrschte. Der 63-Jährige blieb unverletzt.



Ein 47-Jähriger aus Krems fuhr am 22. Jänner 2022, gegen 12:30 Uhr im Zuge einer Skitour auf dem ?Tirolerkogel?, Bezirk Lilienfeld, mit seinen Tourenski in das sogenannte ?Sterngassl? ein. Dabei löste sich ein ca. 20 Meter breites Schneebrett. Der 47-Jährige rutschte mit dem Schneebrett ca. 50 m talwärts, wobei sich ein Ski löste. Er wurde nicht verschüttet und konnte mit drei weiteren Skitourengehern die Skitour fortsetzen. Kurze Zeit später verständigte er über Mobiltelefon den Notruf 144 und teilte mit, dass sich ein Schneebrett gelöst, jedoch niemand verletzt bzw. verschüttet wurde.
Die Alpinpolizei Niederösterreich erlangte um 12:35 Uhr Kenntnis vom gegenständlichen Lawinenabgang. Bei dem Einsatz waren Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Türnitz, der Alpinpolizei Niederösterreich und die Bergrettung Türnitz beteiligt.



Am 22. Jänner 2022, um 13:37 Uhr ereignete sich am ?Großen Sulzberg? im Gemeindegebiet von Annaberg, Bezirk Lilienfeld, ein Lawinenabgang, wobei ein Schitourengeher mitgerissen und vollständig verschüttet wurde. Zum Zeitpunkt des Lawinenabganges herrschte im Bereich der ?Türnitzer Alpen? Lawinenwarnstufe 2.
Neben der Alpinpolizei NÖ und der Polizeiinspektion Annaberg, wurde auch die Bergrettung und der Notarzt alarmiert. Weiters wurden Lawinenhunde der Bergrettung angefordert.
Die polizeilichen Erhebungen ergaben, dass ein Teilnehmer einer 5 ? köpfigen Gruppe von Schitouren ? und Snowboardtourengehern, ein 32-Jähriger aus dem Bezirk St. Pölten-Land, in der Abfahrt vom ?Großen Sulzberg? ein Schneebrett auslöste, wodurch in weiterer Folge ein weiteres Mitglied dieser Gruppe, ein 33-jähriger Mann aus dem Bezirk St. Pölten-Land, von diesem erfasst und ca. 120 Meter mitgerissen wurde. Der 33-Jährige wurde gänzlich verschüttet. Ein vom Verschütteten getragener Airbag Rucksack konnte nicht mehr aktiviert werden. Seine Kameraden konnten den Verschütteten innerhalb weniger Minuten mittels Lawinenverschüttetensuchgeräts orten und in weiterer Folge ausgraben. Er wurde unverletzt geborgen und konnte in Begleitung seiner Freunde noch selbst ins Tal abfahren, bevor die Rettungskräfte an der Unfallstelle eingetroffen waren.
Am Einsatz waren 33 Mitglieder der Bergrettung der Ortsstellen Annaberg, Mitterbach, Türnitz, Hohenberg, St. Aegyd am Neuwalde samt zwei Suchhunden und fünf Bedienstete der Alpinpolizei Niederösterreich beteiligt.

Niederösterreich
Festnahme nach dem Verbotsgesetz
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 23.01.2022 - 08:25

Kriminalitätsbekämpfung
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung Niederösterreich wurde im Jänner 2021 auf einen 20-jährigen Österreicher aus St. Pölten wegen Verbrechen nach dem Verbotsgesetz aufmerksam, weshalb eine Hausdurchsuchung an seiner Wohnadresse durchgeführt wurde. Dabei wurden in dessen Zimmer einige NS-Devotionalien (Hakenkreuzfahnen, NS Dolch), welche er offen zur Schau stellte, vorgefunden und sichergestellt.

Im Zuge der Auswertungen der sichergestellten Datenträger des Beschuldigten konnten noch weitere Beschuldigte im Bundesgebiet sowie im benachbarten Deutschland festgestellt werden. Auch bei diesen Personen kam es zu Hausdurchsuchungen.

Der St. Pöltner war Mitglied in mehreren Chatgruppen diverser Messangerdienste, die nahezu ausschließlich zum Austausch von Nationalsozialistischen Gedankengut (Videos, Reden von Adolf Hitler, Rechtsrockmusik) gedacht waren. Schlussendlich erstellte der 20-Jährige selbst eine Chatgruppe, welche den Zweck verfolgte, Personen zu rekrutieren, die ausschließlich dasselbe Gedankengut in sich tragen, um mit diesen eine eigene Bürgerwehr aufzustellen.

Der Beschuldigte versuchte auch illegal an Schusswaffen zu gelangen, dieses Vorhaben scheiterte jedoch.

Der 20-jährige Beschuldigte wurde im Herbst 2021 von Beamten des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung NÖ festgenommen, über Auftrag der Staatsanwaltschaft Wels in die Justizanstalt Wels eingeliefert und letztlich in die Justizanstalt St. Pölten überstellt.

Der 20-Jährige wurde am 22. Dezember 2021 am Landesgericht St. Pölten wegen Verbrechens nach dem Verbotsgesetz von einem Schwurgericht zu 2 Jahren Haft (16 Monate davon bedingt) verurteilt.

Niederösterreich
Schwerer Verkehrsunfall
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 23.01.2022 - 08:14

Bezirk Zwettl
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Eine 23-jährige tschechische Staatsbürgerin lenkte am 22. Jänner 2022, um 16:30 Uhr einen Pkw auf der Landesstraße 71, von Jagenbach kommend in Richtung Zwettl.

Zur selben Zeit lenkte ein 44-Jähriger aus dem Bezirk Gmünd einen Pkw von Zwettl kommend in Richtung Jagenbach. Beide Lenker waren angegurtet und hatten das Abblendlicht eingeschaltet. Auf der Landesstraße 71 herrschten zu diesem Zeitpunkt winterliche Straßenverhältnisse.

Den Angaben der 23-Jährigen zu Folge kam sie mit ihrem Pkw im Bereich des StrKm 8,000 im Gemeindegebiet von Rieggers, Bezirk Zwettl, aufgrund der Straßenverhältnisse ins Schleudern, geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte annähernd frontal mit dem entgegenkommenden Fahrzeug des 44-Jährigen, wodurch an beiden Fahrzeugen ein Totalschaden entstand.

Der Pkw der Lenkerin kam im Straßengraben in Fahrrichtung Zwettl zum Stillstand, der Pkw des 44-Jährigen wurde von der Straße geschleudert und kam neben der Straße in Richtung Jagenbach am Dach liegend zum Stillstand.

Die 23-Jährige konnte selbständig das Unfallfahrzeug verlassen und wurde mit dem Rettungsfahrzeug ins Landesklinikum Waldviertel/Zwettl verbracht, wo sie stationär aufgenommen wurde.

Der 44-Jährige wurde im Fahrzeug eingeklemmt, schwer verletzt und mit dem Notarzthubschrauber in das Universitätsklinikum St. Pölten verbracht.

Niederösterreich
Tödlicher Verkehrsunfall
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 23.01.2022 - 07:50

Bezirk Horn
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Zwei Personen bei schwerem Verkehrsunfall getötet

Ein 23-Jähriger aus dem Bezirk Horn lenkte am 22. Jänner 2022, gegen 19:25 Uhr, einen Pkw auf der Bundesstraße 2, von Maria Dreieichen kommend in Fahrtrichtung Horn. Er befand sich alleine im Fahrzeug und hatte den Sicherheitsgurt angelegt.

Zur gleichen Zeit lenkte ein 71-Jähriger ebenfalls aus dem Bezirk Horn einen Pkw auf der Landesstraße 8002, von Mold kommend in Fahrtrichtung Bundesstraße 2. Er verwendete den Sicherheitsgurt. Auf dem Beifahrersitz saß ein 72-Jähriger aus dem Bezirk Horn, welcher ebenfalls den Sicherheitsgurt verwendete. Auf dem Rücksitz saßen die beiden Ehefrauen im Alter von jeweils 69 Jahren. Beide Frauen waren offensichtlich nicht angegurtet.

Der 71-Jährige reduzierte vor der Kreuzung mit der Bundesstraße 2 im Gemeindegebiet von Mold, Bezirk Horn, er hatte das Verkehrszeichen "STOP" zu beachten, die Geschwindigkeit und fuhr trotzdem ohne anzuhalten in die Kreuzung ein, welche er in gerader Richtung übersetzen wollte.

Der 23-Jährige lenkte seinen Pkw zwar nach links aus, konnte aber eine Kollision nicht mehr verhindern und stieß mit der Fahrzeugfront gegen den Pkw des 71-Jährigen im Bereich des rechten Hinterreifens. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw des 71-Jährigen mehrmals um die eigene Achse gedreht und in ein angrenzendes Feld geschleudert. Der Pkw des 23-Jährigen kam am rechten Fahrstreifen der Bundesstraße 2 entgegen der Fahrtrichtung zum Stillstand.

Beide Ehefrauen im Fahrzeug des 71-Jährigen wurden vermutlich durch das Heckfenster aus dem Fahrzeug geschleudert und erlagen noch am Unfallsort ihren schweren Verletzungen.

Die beiden Lenker der Unfallsfahrzeuge wurden mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Landesklinikum Waldviertel Horn eingeliefert. Der 72-jährige Beifahrer wurde mit dem Notarzthubschrauber mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Universitätsklinikum Krems/Donau geflogen.

An beiden Unfallfahrzeugen entstand Totalschaden.

21.01.2022, Freitag
Niederösterreich
Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 21.01.2022 - 12:18

Betrug
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Eine 39-Jährige aus dem Bezirk Bruck an der Leitha wurde am 18. Jänner 2022 von zwei angeblichen Polizisten telefonisch kontaktiert und um einen niedrigen vierstelligen Euro Betrag betrogen.

Dabei wurde mit ihr auf Englisch gesprochen unter dem Vorwand, dass es sich um einen Fall der organisierten Kriminalität handle und hier das FBI und Interpol bereits in die Ermittlungen involviert seien. Weiters wurde ihr glaubhaft vermittelt, dass ihre Fingerabdrücke und DNA-Spuren in einem Fahrzeug aufgefunden wurden, in dem eine verstorbene Person als auch Suchtgift gelegen sei.

Darüber hinaus hätten Ermittlungen ergeben, dass mehrere Konten auf den Namen des Opfers eröffnet wurden und sie nun auch eine neue Identität erhalten werde. Deshalb solle sie mittels einer Geldtransfer-App, Geld auf ein ihr mitgeteiltes Konto per Kreditkarte transferieren.

Das Opfer wurde abwechselnd von einer Telefonnummer mit Wiener Vorwahl und einer Telefonnummer aus der USA angerufen. Die vermeintlichen Betrüger setzten das Opfer während des Gesprächs scheinbar ständig unter Druck, indem sie mehrfach angaben, dass ihr Leben ernsthaft in Gefahr sei und im Falle eines nicht Mitwirkens in Haft genommen werde. Deshalb habe das Opfer eine Kreditkartenüberweisung auf ein thailändisches Konto durchgeführt.

In letzter Zeit ist es bereits zu Fällen mit einer ähnlichen Vorgangsweise im gesamten Bundesland gekommen. Aufgrund von vermehrten Anzeigen aus den Bezirken Melk, Amstetten, Wiener Neustadt und Bruck an der Leitha wird vor Betrugsmaschen dieser Art gewarnt.


Wie kann man sich schützen?

Sofort auflegen
Um sich vor Betrügern am Telefon zu schützen soll man sich gar nicht erst auf ein Gespräch einlassen, sondern sofort auflegen. Die Anrufer sind gut geschult und darauf trainiert am Telefon eine Vertrauensbasis aufzubauen. Sie wissen genau, wie sie jemanden ködern.

Von der Telefonnummer am Display nicht täuschen lassen
Um die Glaubwürdigkeit zu erhöhen manipulieren die Betrüger gezielt die eigene Rufnummer, die am Telefondisplay des Opfers aufscheint.

Die Täter senden durch Telefonnummer-Spoofing die Nummer +430133 mit, sodass die Nummer bei den Angerufenen am Display erscheint. Das soll untermauern, dass der Anruf tatsächlich von der Polizei kommt.
Die Polizei ruft jedoch nie von der Polizeinotrufnummer 133 an!
Lassen Sie sich von dem Anrufer den Namen und die Dienststelle geben. Rufen Sie auf dieser Dienststelle an und verlangen den zuständigen Beamten. Dabei sollten Sie nicht die vom Anrufer bekannt gegebene Rufnummer verwenden, sondern sich die Telefonnummer aus dem Telefonbuch bzw. Internet suchen bzw. die Telefonnummer 059133 wählen und sich zu der Dienststelle verbinden lassen.

Niederösterreich
"Impfbetrug" in St. Pölten geklärt
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 21.01.2022 - 11:49

Kriminalitätsbekämpfung
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Bedienstete des Landeskriminalamtes Niederösterreich, Ermittlungsbereich Menschenhandel/Schlepperei und der operative Kriminaldienst des Stadtpolizeikommandos St. Pölten, erhielten Ende Dezember 2021 einen anonymen Hinweis, dass eine 28-jährige ungarische Staatsbürgerin aus St. Pölten in einem Fitnessstudio im Stadtgebiet von St. Pölten, einem Besucher angeboten haben soll, dass er durch eine vorgetäuschte Covid-19-Schutzimpfung ein dementsprechendes Impfzertifikat erlangen könne.
Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt Niederösterreich, Ermittlungsbereich Menschenhandel/Schlepperei übernommen.
Aufgrund umfangreicher Ermittlungen konnte ein 58-jähriger Mann aus St. Pölten als Beschuldigter ausgeforscht werden. Er war aufgrund seiner medizinischen Ausbildung zur Verabreichung von Injektionen berechtigt und war seit Anfang Dezember in einer Impfstraße als Impfender angestellt. Der Beschuldigte soll als Impfender seit Anfang Dezember an zahlreiche Personen die Durchführung einer Covid-19-Schutzimpfung vorgetäuscht haben, damit diese einen Eintrag in den elektronischen Gesundheitsakte ersichtlichen Impfpass und somit den späteren Erhalt eines gültigen Impfzertifikates zu ermöglichen.
Aufgrund umfangreicher Ermittlungen und seitens der Staatsanwaltschaft angeordneter Maßnahmen konnte der Tatverdacht gegen den 58-jährigen Beschuldigten erhärtet und ein 48-jähriger Mann aus dem Bezirk St. Pölten-Land, sowie ein 48-Jähriger bosnischer Staatsbürger aus 1220 Wien als weitere Beschuldigte ausgeforscht werden. Die beiden 48-Jährigen dürften Personen, die mit einer vorgetäuschten Impfung ein Impfzertifikat erhalten wollten, vermittelt haben.
Bedienstete des Landeskriminalamtes Niederösterreich, Ermittlungsbereich Menschenhandel/Schlepperei, der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität und der Gruppe Operative Sondereinsatzmittel konnten am 15. Jänner 2022 in einer Impfstraße im Stadtgebiet von St. Pölten den Beschuldigten auf frischer Tat betreten, wie er an mehreren Personen die Durchführung eine Covid-19-Schutzimpfung vortäuschte und so den Eintrag in den e-Impfpass ermöglichte. Dabei agierten die Beschuldigten arbeitsteilig, indem die Vermittler dem 58-Jährigen Personen gegen Bezahlung von bis zu 200 Euro für Scheinimpfungen mit Erkennungszeichen oder Codewörtern in die Impfkabine schickten. In weiterer Folge täuschte der Beschuldigte die Schutzimpfung vor und bestätigte die Impfung danach auf dem Aufklärungsbogen.
Es konnten am 15. Jänner 2022 noch 11 Personen namentlich ausgeforscht werden, an denen der Beschuldigte eine Scheinimpfung durchgeführt hatte.

Der 58-jährige wurde vorläufig festgenommen und bei den Beschuldigten wurden Hausdurchsuchungen durchgeführt. Dabei konnten insgesamt 2000 Euro Bargeld und Mobiltelefone aufgefunden und sichergestellt werden.
Die Ermittlungen ergaben, dass der 58-jährige Beschuldigte an zumindest 5 weiteren Tagen im Dezember 2021 an zahlreichen weiteren Personen Impfungen vorgetäuscht haben soll. Die Ermittlungen zur Ausforschung dieser Personen werden fortgesetzt.

Der 58-Jährige, die 28-Jährige und die beiden 48-Jährigen zeigten sich bei ihren Einvernahmen teilweise geständig. Sie werden nach Abschluss der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft St. Pölten angezeigt.
Die bereits ausgeforschten und die noch zu ermittelnden Personen, die eine "Scheinimpfung" gegen Bezahlung erhalten haben, werden nach Abschluss der Erhebungen ebenfalls der Staatsanwaltschaft St. Pölten angezeigt.

Personen die Hinweise zu den vorgetäuschten Covid-19-Schutzimpfungen geben können, werden gebeten, sich mit dem Landeskriminalamt Niederösterreich, unter der Telefonnummer 059133-30-3336, in Verbindung zu setzten.

Niederösterreich
Betrug ? Warnung vor Fake-Internetseiten
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 21.01.2022 - 10:32

Betrug
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Seit Oktober 2021 kommt es im gesamten Bundesgebiet vermehrt zu Straftaten durch gewerbsmäßigen Betrug, wobei der Modus Operandi folgender ist:

Die Opfer bieten auf einer Online-Plattform Waren zum Verkauf an. In weiterer Folge werden diese von bislang unbekannten Tätern auf WhatsApp kontaktiert. Der Täter gibt an, am Kauf der inserierten Ware interessiert zu sein und fordert das Opfer auf, einem übermittelten Link zu folgen. Der Link führt folglich zu einem täuschend echten Nachbau der Homepage der österreichischen Post. Es handelt sich zumeist um Internetadressen wie post-at.link oder post.service-delivery.site. Der Täter gibt an, die Kosten der inserierten Ware bereits beglichen zu haben und das Opfer erhalte durch Klick auf den Button "Erhalt von Geldern" den Betrag überwiesen. Laut Täter würde die weitere Abwicklung des Verkaufs über die Post erfolgen.
Die Opfer gaben auf der nun folgenden Internetseite ihre Kreditkartendaten ein und bestätigten in mehreren Fällen Überweisungen in der Höhe zwischen 60 Euro und 3.000 Euro.

Bislang sind österreichweit über 70 Straftaten bekannt. Die Schadenssumme beläuft sich auf über 50.000 Euro.


Tipps der Polizei:

- Achten Sie auf die angegebene Internetadresse.
- Geben Sie keine Kreditkartendaten bekannt und brechen Sie den Kontakt ab.
- Wenn Sie bereits Zahlungsdaten bekanntgegeben haben, kontaktieren Sie umgehend Ihr Geldinstitut um einen eventuellen Stopp oder eine Rückholung der Zahlung zu erwirken.
- Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Niederösterreich
Raubüberfall in Neunkirchen
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 21.01.2022 - 10:00

Raub
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Ein bisher unbekannter Täter betrat am 20. Jänner 2022, gegen 19.00 Uhr, mit Kapuze, Spiegelsonnenbrillen und Schal maskiert und mit Messer bewaffnet die Filiale eines Lebensmittelmarktes im Stadtgebiet von Neunkirchen. Der Täter ging geradewegs zum Kassenbereich bedrohte die Kassiererin mit dem Messer und forderte in schlechter englischer Sprache die Herausgabe von Bargeld. Die beiden vor Kasse befindlichen Kundinnen wurden von dem unbekannten Täter nicht bedroht.
Nachdem die Kassiererin dem Täter eine unbekannten Bargeldbetrag in geringer Höhe übergeben hatte flüchtetet der Täter zu Fuß in unbekannte Richtung. Bei dem Raubüberfall wurde niemand verletzt.
Eine sofort eingeleitete Alarmfahndung verlief negativ.
Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt Niederösterreich, Ermittlungsbereich Raub übernommen. Die Spurensicherung am Tatort wurde durch die Kriminaldienstgruppe der Polizeiinspektion Neunkirchen durchgeführt.

Täterbeschreibung:
Mann, ca. 27-30 Jahre alt, ca. 175 ? 180 cm groß, sehr schlank, südländischer Typ, maskiert mit schwarzer Kapuze (Kapuzensweater), Spiegelsonnenbrille, schwarzer Schal über Mund-Nasenbereich, bekleidet mit hellbrauner Bund-Lederjacke, nicht enganliegender Hose und schwarzen Handschuhen. Bewaffnet war der Täter mit einem ca. 25 cm langen Küchenmesser mit braunem Holzgriff.

Sachdienliche Hinweise werden an das Landeskriminalamt Niederösterreich, unter der Telefonnummer 059133-30-3333, erbeten

Niederösterreich
Verkehrsunfall in Heidenreichstein - Bezirk Gmünd
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 21.01.2022 - 08:17

Verkehrsunfälle
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Ein 43-Jähriger aus dem Bezirk Gmünd lenkte am 20. Jänner 2022, gegen 15.00 Uhr, einen Lkw auf der L8178 im Gemeindegebiet von Heidenreichstein, von Richtung Eggern kommend in Fahrtrichtung Heidenreichstein. Zur gleichen Zeit lenkte ein 83-Jähriger aus dem Bezirk Gmünd einen Pkw in die entgegengesetzte Richtung. Eine 61-Jährige aus dem Bezirk Gmünd fuhr als Beifahrerin mit. In einer Rechtskurve bei Straßenkilometer 2,460 kam der Lkw vermutlich aufgrund von Schneeglätte ins Schleudern und prallte frontal gegen den Pkw. Der Pkw kam im Straßengraben zum Stillstand. Die Insassen wurden von den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Heidenreichstein aus dem Pkw befreit. Der 83-jährige Pkw-Lenker und seine Beifahrerin erlitten Verletzungen unbestimmten Grades. Der Mann wurde mit dem Rettungswagen in das Landesklinikum Waidhofen an der Thaya und die Frau mit dem Notarztwagen in das Landesklinikum Gmünd verbracht. Der Lkw-Lenker blieb unverletzt.

Niederösterreich
Verkehrsunfall in St. Pantaleon ? Bezirk Amstetten
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 21.01.2022 - 07:35

Verkehrsunfälle
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Eine 38-Jährige aus dem Bezirk Amstetten fuhr am 20. Jänner 2022, gegen 13.00 Uhr, mit einem Pkw auf der B 123a in St. Pantaleon, von Richtung St. Valentin kommend in Richtung Pyburg. Ihr 10-jähriger Sohn saß am Beifahrersitz. Zur gleichen Zeit lenkte ein 53-Jähriger aus dem Bezirk Tulln einen Pkw in die entgegengesetzte Richtung. Aus bisher unbekannter Ursache sei die Pkw-Lenkerin bei Straßenkilometer 5,125 auf die Gegenfahrbahn gekommen und mit dem Pkw des 53-Jährigen kollidiert. Die Pkw-Lenkerin erlitt schwere, der Sohn sowie der 53-jährige Pkw-Lenker leichte Verletzungen. Sie wurden mit dem Notarzthubschrauber bzw. mit Rettungswägen in das Kepler Universitätsklinikum bzw. in das Unfallkrankenhaus nach Linz verbracht.

20.01.2022, Donnerstag
Niederösterreich
Schwerer Pyrotechnikunfall in Traiskirchen ? Bezirk Baden
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 20.01.2022 - 13:17

Bezirk Baden
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Ein 15-Jähriger aus dem Bezirk Baden ging am 19. Jänner 2022, gegen 16.20 Uhr, mit mehreren Freunden zu einem Kinderspielplatz im Stadtgebiet von Traiskirchen. Dort soll er sich von seinem Freunden getrennt haben und an das Ende des Spielplatzes gegangen sein. In der Folge soll er einen Pyrotechnischen Gegenstand aufgefunden haben, der in seiner Hand explodiert sei. Der 15-Jährige erlitt dabei schwere Verletzungen. Er wurde durch einen, zufällig in der Nähe befindlichen Arzt erstversorgt. Nach notärztlicher Versorgung wurde er mit dem Rettungshubschrauber Christophorus 6 in das Universitätsklinikum St. Pölten verbracht.
Der Spielplatz wurde im Anschluss von Sprengstoffsachkundigen Organen der Polizei und einem Sprengstoffspürhund der Polizeidiensthundestation Schwechat durchsucht. Es konnten keine weiteren Pyrotechnischen Gegenständen oder Sprengsätze aufgefunden werden.

Niederösterreich
Diebstähle und Sachbeschädigungen im Bezirk Mistelbach geklärt
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 20.01.2022 - 12:08

Bezirk Mistelbach
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Bedienstete der Polizeiinspektion Ladendorf konnten fünf Beschuldigte aus dem Bezirk Mistelbach im Alter von 14 bis 21 Jahren ausforschen, die verdächtigt werden, im Zeitraum von 25. November 2021 bis 17. Dezember 2021 mehrere Verkehrszeichen und Ortstafeln im Gemeindegebiet von Niederkreuzstetten gestohlen zu haben.

Der 14-Jährige, der 19-Jährige und ein 17-Jähriger sollen auch am 25. November 2021, am 27. November 2021 und am 17. Dezember 2021 dreimal den gleichen Abfallbehälter der Gemeinde Kreuzstetten mittels pyrotechnischen Gegenständen komplett zerstört haben. Hierbei beträgt der Gesamtschaden einen mittleren vierstelligen Eurobetrag.

Bei freiwilligen Nachschauen konnten die Polizeibediensteten einen Großteil der gestohlenen Verkehrszeichen und Ortstafeln sowie weitere Verkehrszeichen sicherstellen. Die Verkehrszeichen wurden an die Gemeinde ausgefolgt. Außerdem haben die Polizisten beim 21-Jährigen einen verbotenen Schlagring vorgefunden und sichergestellt. Die Jugendlichen zeigten sich geständig und haben an einer Schadenswidergutmachung mitgewirkt. Sie wurden bei der Staatsanwaltschaft Korneuburg angezeigt.

Niederösterreich
Vergewaltigung in Gablitz - Klärung des Sachverhalts
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 20.01.2022 - 08:37

Bezirk St. Pölten/Land
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Tat frei erfunden und vorgetäuscht!

Zur Presseaussendung der Landespolizeidirektion Niederösterreich vom 28. Dezember 2021 wird mitgeteilt, dass der Sachverhalt von Bediensteten des Landeskriminalamtes Niederösterreich, Ermittlungsbereich Sexualdelikte, geklärt wurde.

Aufgrund der durchgeführten Phantombildveröffentlichung vom 28. Dezember 2021 langten zahlreiche Hinweise von möglichen Tätern für diese behauptete Vergewaltigung ein, welche zum Großteil eine gewisse Ähnlichkeit mit jener Person auf dem Phantombild aufwiesen. Sämtliche Täterhinweise, zu denen Lichtbilder beschafft werden konnten, wurden dem vermeintlichen Opfer vorgelegt, wobei es den Täter nicht identifizieren konnte.

Umfangreich geführte Ermittlungen ergaben den Verdacht, dass die von dem vermeintlichen Opfer angezeigte Vergewaltigung durch einen unbekannten Täter in Gablitz frei erfunden und vorgetäuscht wurde. Den Verdacht schlussendlich bestätigt hat eine Anfrage auf die beiden Facebook-Täterprofile, die ergab, dass diese vom Opfer selbst registriert wurden.

Die Beschuldigte wurde am 18. Jänner 2022 auf der Polizeiinspektion Gablitz von Bediensteten des Landeskriminalamtes Niederösterreich, Ermittlungsbereich Sexualdelikte, neuerlich zu dem Sachverhalt vernommen. Nach Vorhalt der Ermittlungsergebnisse zeigte sie sich geständig und bestätigte die Vortäuschung der Vergewaltigung. Den unbekannten Täter hat sie zur Gänze erfunden, diese Person existiert nicht. Das Motiv dürfte in der off-on Beziehung mit ihrem Ex-Lebensgefährten zu suchen sein.

Die Beschuldigte wird wegen dem Verdacht der Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung sowie wegen falscher Beweisaussage der Staatsanwaltschaft St. Pölten angezeigt.

Die von der Beschuldigten vorgetäuschte Straftat führte zu einer hohen Verunsicherung innerhalb der Bevölkerung von Gablitz.

Niederösterreich
Schwerer Betrug in Wiener Neustadt - Nachtrag
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 20.01.2022 - 07:50

Betrug
Ersuchen um Phantombildveröffentlichung ? Hinweise erbeten

Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Nachtrag zur Presseaussendung vom 19.01.2022:

Bei den Bediensteten des Stadtpolizeikommandos Wiener Neustadt, Polizeiinspektion Burgplatz, wurde am 18. Jänner 2022, gegen 19.00 Uhr, Anzeige bezüglich eines vollendeten Polizeitrickbetrugs erstattet. Eine 84-Jährige aus Wiener Neustadt gab an, dass eine weibliche unbekannte Täterin sie gegen 16.00 Uhr telefonisch kontaktiert und ihr mitgeteilt habe, dass ihre Tochter einen schweren Verkehrsunfall gehabt habe. In weiterer Folge müsse eine Kaution bezahlt werden, da die Versicherung der Tochter für den Schaden nicht aufkommen würde und der Ehemann der Frau nur einen Teil bezahlen könne. Die 84-Jährige habe daraufhin einen Betrag von 30.000 Euro und rund 500 Gramm Gold an einen vermeintlichen "Zivil-Polizisten" vor ihrer Wohnanschrift übergeben. Als die Frau anschließend Kontakt mit dem Schwiegersohn aufgenommen habe sei ihr klar geworden, dass sie betrogen wurde.

Täterbeschreibung:
Mann, ca. 175 cm groß, 20-30 Jahre alt, kräftige Statur, rundliches Gesicht. Er trug einen schwarzen Anorak mit einem Logo auf dem linken Arm, hatte die Kapuze über den Kopf gezogen und sprach normales Deutsch ohne Akzent.

Um Veröffentlichung des Phantombildes wird ersucht. Das Phantombild kann bei der Landespolizeidirektion Niederösterreich, Büro Öffentlichkeitsarbeit und interner Betrieb, unter der Telefonnummer 059133-30-1133, angefordert werden.

Hinweise werden an das Stadtpolizeikommando Wiener Neustadt, operativer Kriminaldienst, unter der Telefonnummer 059133-37-3333, erbeten.

19.01.2022, Mittwoch
Niederösterreich
Forstunfall im Bezirk Horn
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 19.01.2022 - 13:53

Bezirk Horn
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Ein 58-Jähriger aus dem Bezirk Horn führte am 19. Jänner 2022, gegen 11.00 Uhr, Forstarbeiten in einem Waldstück im Marktgemeindegebiet von Langau durch. Als er einen am Boden liegenden Baum durchgeschnitten habe, sei ein Teil des Baumes zurückgeschnellt, habe den Mann im Beinbereich getroffen und zu Boden geschleudert. Ein weiterer Arbeiter leistete umgehend Erste Hilfe und setzte die Rettungskette in Gang. Der 58-Jährige erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde nach der Versorgung durch Rettungskräfte vor Ort in das Landesklinikum Horn verbracht. Das Arbeitsinspektorat wurde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt.

Niederösterreich
Sexueller Missbrauch Unmündiger in Amstetten
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 19.01.2022 - 13:22

Bezirk Amstetten
Ersuchen um Lichtbildveröffentlichung ? weitere Opfer gesucht

Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Die Mitarbeiterin eines Jugendzentrums erstattet am 30. Dezember 2021, telefonisch die Anzeige bei der Polizeiinspektion Amstetten, dass es durch einen vorerst unbekannten Täter zu einem sexuellen Übergriff auf einen 13-jährigen Jungen gekommen sei. Durch Befragungen und umfangreiche Ermittlungen konnte ein 40-jähriger Mann aus dem Bezirk Amstetten als Beschuldigter ausgeforscht werden. Die Ermittlungen ergaben, dass der Beschuldigte das 13-jährige Opfer im Dezember 2021 zumindest 3-mal mit einer den Beischlaf gleichzusetzenden Handlung missbraucht haben soll. Auch konnte ein weiteres Opfer ausgeforscht werden, das vermutlich im Jahr 2012, als damals 11-Jähriger, von dem Beschuldigten sexuell belästigt worden sein soll.
Der Beschuldigte wurde am 9. Jänner 2022 über Anordnung der Staatsanwaltschaft St. Pölten festgenommen und in die dortige Justizanstalt eingeliefert. Er zeigte sich zu den Taten geständig.

Da weitere Geschädigte nicht ausgeschlossen werden können wird auf Anordnung der Staatsanwaltschaft St. Pölten um Veröffentlichung von Lichtbilder ersucht.
Die Lichtbilder können bei der Landespolizeidirektion Niederösterreich, Büro Öffentlichkeitsarbeit und interner Betrieb, unter Telefonnummer 059133-30-1133, angefordert werden.

Weitere Opfer werden gebeten, mit der Polizeiinspektion Amstetten, unter der Telefonnummer 059133-3100, Kontakt aufzunehmen.


Fotos © LPD NÖ

Niederösterreich
Verkehrsunfall mit Personenschaden im Bezirk Lilienfeld
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 19.01.2022 - 08:55

Bezirk Lilienfeld
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Ein 41-Jähriger aus dem Bezirk St. Pölten Land hatte am 18. Jänner 2022, gegen 07.10 Uhr, mit einem Lkw auf der L119 bei Straßenkilometer 0,4, im Gemeindegebiet von Hainfeld im Bezirk Lilienfeld gehalten, um dort Aufräumarbeiten nach dem Sturm der letzten Tage, mit einem am Fahrzeug montierten Kran durchzuführen. Dazu habe er eine Hydraulikstütze ausgefahren, welche vermutlich in die Gegenfahrbahn ragte.

Zu dieser Zeit versuchte ein 63-jähriger Wiener mit dem von ihm gelenkten Pkw die Straßenstelle zu passieren und sei, ersten Erhebungen zu Folge, gegen die ausgefahrene Hydraulikstütze geprallt. Neben ihm befand sich eine 77-jährige Wienerin auf dem Beifahrersitz.

Durch den Unfall wurde der 63-Jährige im Fahrzeug eingeklemmt, unbekannten Grades verletzt und musste durch die Freiwillige Feuerwehr Hainfeld aus dem Fahrzeug befreit werden. Nach der Erstversorgung durch die Rettungskräfte an der Unfallstelle wurde der 63-Jährige mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 3 in das Landesklinikum Lilienfeld gebracht. Die L119 musste für die Dauer des Einsatzes für zirka eine dreiviertel Stunde gesperrt werden.

Niederösterreich
16 Eigentumsdelikte in Schwechat geklärt ? Haft
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 19.01.2022 - 08:05

Stadtpolizeikommando Schwechat
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Ein vorerst unbekannter Täter hat am 27. Juli 2021, gegen 04.35 Uhr, einen Fahrradabstellraum eines Mehrparteienhauses in Schwechat aufgebrochen und ein Fahrrad gestohlen. Eine Zeugin erstattete Anzeige bei der Polizei.

Bedienstete der Polizeiinspektion Schwechat-Wiener Straße konnten bei ihren Erhebungen und der durchgeführten Fahndung nach dem flüchtenden Täter ein Fahrzeug mit slowakischem Kennzeichen in Tatortnähe wahrnehmen, das eindeutig als Täterfahrzeug verifiziert werden konnte und einen 37-jährigen slowakischen Staatsbürger als Beschuldigten ausforschen. Bei weiteren umfangreichen Ermittlungen konnten die Polizistinnen und Polizisten dem Beschuldigten insgesamt 16 Einbruchsdiebstähle in Kellerabteile und Fahrradabstellräume, davon 9 Versuche, im Stadtgebiet von Schwechat in der Zeit von 14. Juni 2021 bis 27. Juli 2021 zuordnen. Bei diesen Einbruchsdiebstählen wurden vorwiegend Fahrräder gestohlen. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 21.330 Euro.

Die Staatsanwaltschaft Korneuburg erließ einen EU-Haftbefehl für den Beschuldigten. Der 37-jährige slowakische Beschuldigte wurde am 17. Jänner 2022 am Grenzübergang Kittsee von der slowakischen Polizei nach Österreich ausgeliefert und von Beamten der Polizeiinspektion Schwechat-Wiener Straße aufgrund des EU-Haftbefehls festgenommen. Der Beschuldigte zeigte sich bei seiner Einvernahme zu 16 Delikten geständig. Er wurde in die Justizanstalt Korneuburg eingeliefert.

Niederösterreich
Verkehrsunfall mit Personenschaden im Bezirk Zwettl
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 19.01.2022 - 07:20

Bezirk Zwettl
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Ein 59-Jähriger aus dem Bezirk Zwettl lenkte am 18. Jänner 2022, gegen 15.25 Uhr, ein Moped auf der L 56 im Ortsgebiet von Hausbach, aus Richtung Schwarzenau kommend. Im Kreuzungsbereich mit der L 8104 dürfte das Moped aufgrund von Straßensplitt weggerutscht sein, wodurch der Mann zu Sturz gekommen sei. Er erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde nach der Versorgung durch Rettungskräfte vor Ort in das Landesklinikum Horn verbracht. Ein mit ihm durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 1,42 Promille. Er wird bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde zur Anzeige gebracht. Der Führerschein konnte nicht vorläufig abgenommen werden, da er diesen nicht mitführte.

Niederösterreich
Verkehrsunfall mit Personenschaden im Bezirk Gänserndorf
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 19.01.2022 - 07:18

Bezirk Gänserndorf
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Eine 51-Jährige aus dem Bezirk Gänserndorf lenkte am 18. Jänner 2022, gegen 14.30 Uhr, einen Pkw auf der L 6 im Gemeindegebiet von Deutsch-Wagram, aus Richtung Seyring kommend in Fahrtrichtung Deutsch-Wagram. Zur selben Zeit lenkte ein 36-Jähriger aus dem Bezirk Korneuburg einen Pkw auf der L 6 in der entgegengesetzten Richtung. Auf Höhe des Straßenkilometers 15,6 sei es aus bislang unbekannter Ursache zu einer seitlichen Streifkollision der beiden Fahrzeuge gekommen. Der 36-Jährige und die 51-Jährige erlitten Verletzungen unbestimmten Grades. Sie wurden nach der Versorgung durch Rettungskräfte vor Ort in das Landesklinikum Korneuburg verbracht. Ein mit dem 36-Jährigen durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von rund 1,16 Promille. Ihm wurde der Führerschein vorläufig abgenommen.

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