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Polizeinews aus Niederösterreich:

04.04.2020, Samstag
Niederösterreich
44-Jähriger bei Traktorunfall getötet
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 04.04.2020 - 15:53

Bezirk Wr. Neustadt/Land
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Ein 44-Jähriger aus Rohr im Gebirge fuhr am 4. April 2020, gegen 09:00 Uhr mit seinem Traktor auf einer steil abfallenden Wiese im Gemeindegebiet von Rohr im Gebirge, Bezirk Wiener Neustadt, rückwärts am Waldrand entlang. Das Fahrzeug dürfte der Spurenlage zufolge vermutlich nach links weggerutscht und danach umgekippt sein. In weiterer Folge überschlug sich der Traktor mehrmals. Der 44-Jährige wurde aus der Fahrerkabine geschleudert und kam ca. 20 Meter unterhalb des Waldrandes zum Liegen. Der Traktor kam weitere ca. 10 Meter unterhalb des Opfers auf der linken Seite zum Stillstand.
Ein zufällig in der Nähe anwesender Zeuge verständigte von einem wenige Meter neben der Unfallstelle befindlichen Bauernhof die Rettungskräfte.
Beim Eintreffen der Streife der Polizeiinspektion Pernitz waren das Notarztteam des Notarztrettungshubschraubers Christophorus 3 sowie das Rote Kreuz Rohr im Gebirge bereits anwesend und führten Reanimationsmaßnahmen durch. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des 44-Jährigen feststellen.
Fremdverschulden wurde nicht ermittelt.

Niederösterreich
Gefahrguttransport auf der A2 im Gemeindegebiet Laxenburg aus dem Verkehr gezogen ? Bezirk Mödling
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 04.04.2020 - 04:15

Verkehrswesen
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Bedienstete der Autobahnpolizeiinspektion Tribuswinkel hielten am 25. März 2020, gegen 09.20 Uhr, auf der A 2, Fahrtrichtung Wien, im Gemeindegebiet von Laxenburg ein polnisches Sattelkraftfahrzeug, gelenkt von einem 47-jährigen polnischen Staatsbürger, aufgrund einer Schräglage des Sattelanhängers an. Bei der anschließenden Lenker- und Fahrzeugkontrolle stellten die Beamten fest, dass diese Schräglage wahrscheinlich auf die fehlende Ladungssicherung und falsche Lastverteilung zurückzuführen sei. Da bei der Fahrzeugkontrolle auch gefährliche Güter festgestellt wurden, wurde die Amtshandlung von Bediensteten der Landesverkehrsabteilung Niederösterreich, Fachbereich Gefahrgut, übernommen.
Bei der anschließenden Kontrolle wurden insgesamt 23 Verwaltungsübertretungen (unter anderem ein nicht deklarierter Gefahrguttransport, fehlende Warntafeln, fehlende Beförderungspapiere, fehlende Kennzeichnung und Bezettelung, fehlende Ladungssicherung und falsche Lastverteilung) festgestellt.
Dem Lenker wurde die Weiterfahrt bis zur Herstellung des gesetzmäßigen Zustands untersagt. Bei ihm wurde eine vorläufige Sicherheit von einem mittleren vierstelligen Eurobetrag eingehoben.

Fotos des Lkw können bei der Landespolizeidirektion Niederösterreich, Büro Öffentlichkeitsarbeit und interner Betrieb, unter Telefonnummer 059133-30-1133, angefordert werden.

03.04.2020, Freitag
Niederösterreich
Brand in Eisengießerei - Bezirk Baden
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 03.04.2020 - 09:34

Brand
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

In der Produktionshalle einer Eisengießerei im Gemeindegebiet von Traiskirchen/Möllersdorf kam es am 3. April 2020, gegen 06:30 Uhr, durch geschmolzenes Metall zu einem Brand, welcher von den Feuerwehren durch den Einsatz von CO2 Löschern rasch gelöscht werden konnte.
Nach ersten Ermittlungen durch den Bezirksbrandermittler dürfte das flüssige Schmelzgut während des Produktionsablaufs mit einer Temperatur von etwa 1.550 ° aus einem Leck gewordenen Abgussbehältnisses (Teapot) ausgelaufen sein. Es kamen keine Personen zu Schaden. Der durch das ausgelaufene Metall entstandene Schaden an der auf Schienen geführten Lafette und Elektronik dürfte sich auf etwa 100.000 Euro belaufen. Zur Brandbekämpfung waren drei Feuerwehren mit 32 Eisatzkräften im Einsatz. Brand aus konnte um 07:00 Uhr gegeben werden.

Niederösterreich
Verkehrsunfall mit Personenschaden ? Bezirk St. Pölten-Land
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 03.04.2020 - 08:27

Verkehrsunfälle
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Ein 48-Jähriger aus dem Bezirk Lilienfeld lenkte am 3. April 2020, gegen 05:50 Uhr, einen Pkw im Gemeindegebiet von Wilhelmsburg, auf der B20, aus Richtung St. Pölten kommend in Fahrtrichtung Traisen.
Dabei dürfte der 48-Jährige im Freiland zwischen Wilhelmsburg und Göblasbruck in Höhe StrKm 12,7 den vor ihm fahrenden Pkw trotz Sperrlinie und Überholverbot überholt und dabei einen entgegenkommenden Radfahrer zu spät wahrgenommen haben.
Der 42-Jährige Radfahrer aus dem Bezirk Lilienfeld wurde von der linken Fahrzeugseite des entgegenkommenden Pkw erfasst und auf die Fahrbahn geschleudert. Beim Versuch dem Radfahrer auszuweichen kam es auch zur seitlichen Kollision mit dem überholten Pkw, wodurch beide Fahrzeuge beschädigt wurden.
Der Radfahrer erlitt eine Fraktur am linken Unterarm und wurde in das Landeklinikum Lilienfeld verbracht. Die Alkotests verliefen bei allen Beteiligten negativ.

02.04.2020, Donnerstag
Niederösterreich
Tödlicher Verkehrsunfall in Großweikersdorf/Bezirk Tulln
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 02.04.2020 - 18:14

Verkehrsunfälle
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Am 02.04.2020 gegen 14.10 Uhr lenkte ein 41-jähriger Mann aus dem Bezirk Tulln einen Omnibus im Gemeindegebiet von 3701 Großweikersdorf auf der Landesstraße 1141 in Richtung Oberrußbach. Zur gleichen Zeit lenkte eine 42-jährige Frau aus dem Bezirk Tulln ihr E-Bike in die Gegenrichtung. Aus bisher unbekannter Ursache kam es zu einem Zusammenstoß. Die 42-jährige stieß gegen die linke Vorderseite des Omnibusses und erlitt dabei tödliche Verletzungen.

01.04.2020, Mittwoch
Niederösterreich
Wohnhauseinbruch in Klosterneuburg
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 01.04.2020 - 09:56

Einbruchsdiebstahl
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Ersuchen um Fotoveröffentlichung ? Hinweise erbeten

Ein bislang unbekannter Täter brach am 5. März 2020 in ein Wohnhaus in Klosterneuburg ein und stahl Bargeld, Schmuck und Uhren. Dabei entstand ein Gesamtschaden, inklusive Sachschaden, im mittleren fünfstelligen Eurobereich.

Eine Anordnung der Staatsanwaltschaft Korneuburg zur Veröffentlichung des Fotos des mutmaßlichen Täters liegt vor.

Hinweise werden an die Polizeiinspektion Klosterneuburg unter der Telefonnummer 059133-3220 erbeten.


Das Foto kann beim Büro Öffentlichkeitsarbeit und Interner Betrieb der Landespolizeidirektion Niederösterreich unter der Telefonnummer 059133-30-1102 angefordert werden.

Niederösterreich
4 Straftaten im Bezirk Baden geklärt
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 01.04.2020 - 08:50

Einbruchsdiebstahl
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Auf der Polizeiinspektion Leobersdorf wurde am 29. März 2020 ein Einbruchsdiebstahl in eine Trafik in Leobersdorf angezeigt. Dabei wurden mehrere Zigarettenpackungen und Rubbellose gestohlen. Einen Teil der Beute verlor der vorerst unbekannte Täter am Gehsteig vor der Trafik auf der Flucht. Beamte der Kriminaldienstgruppe der Polizeiinspektion Leobersdorf konnten einen 18-Jährigen aus dem Bezirk Baden aufgrund der ausgezeichneten Tatortarbeit als Beschuldigten zu diesem Einbruchsdiebstahl ermitteln. Weiters wurde am selben Tag ein Einbruchsversuch in eine Trafik in Kottingbrunn angezeigt. Bei der Einvernahme auf der Polizeiinspektion Leobersdorf zeigte sich der Beschuldigte zu zwei Einbruchsdiebstählen, und zwar in eine Trafik in Leobersdorf und in ein Büro in Kottingbrunn, geständig. Auch zeigte er sich zu dem versuchten Einbruchsdiebstahl in die Trafik in Kottingbrunn sowie einem versuchten Einbruchsdiebstahl in einen Zigarettenautomaten am Bahnhof in Bad Vöslau in der Nacht zum 30. März geständig. Bei diesen versuchten Einbruchsdiebstählen soll ein 19-Jähriger aus dem Bezirk Baden Aufpasserdienste geleistet haben. Auch dieser Beschuldigte war geständig. Die Polizisten stellten die Rubbellose bei einer freiwilligen Nachschau in der Wohnung des 18-Jährigen sicher. Der Gesamtschaden der vier Delikte liegt im mittleren vierstelligen Eurobereich, wobei ein Großteil des Schadens durch die Beschädigungen entstanden ist. Die beiden Beschuldigten wurden der Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt angezeigt.

Niederösterreich
Brand mit Todesfolge in St. Pölten-St. Georgen
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 01.04.2020 - 07:14

Brand
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

In einer Wohnung in St. Pölten-St. Georgen kam es am 30. März 2020, vor 17.00 Uhr, zu einem Brand, wobei die 77-jährige Bewohnerin verstarb. Es konnten keine Hinweise auf Fremdverschulden festgestellt werden.

Am 31. März 2020 führten die Beamten des Landeskriminalamtes Niederösterreich, Ermittlungsbereich Brand, gemeinsam mit Sachverständigen des Bundeskriminalamtes die Brandursachenermittlung durch. Der Brand habe sich auf die Couch im Wohnzimmer beschränkt und erlosch aufgrund von Sauerstoffmangel von selbst. Der Brand dürfte vermutlich aufgrund von glühenden Rauchwarenresten auf der Sitzgruppe entstanden sein. Die Wohnung wurde durch Rauchgas- und Rußniederschläge beschädigt. Der Gesamtschaden dürfte im mittleren fünfstelligen Eurobereich liegen.

31.03.2020, Dienstag
Niederösterreich
Gefährliche Drohung in Wr. Neustadt und St. Pölten ? 1 Beschuldigter festgenommen
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 31.03.2020 - 13:47

Kriminalitätsbekämpfung
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Ein 30-Jähriger aus Wr. Neustadt soll am 30. März 2020, gegen 19.00 Uhr, seiner 30-jährigen Ex-Frau aus St. Pölten damit gedroht haben, den bei ihm befindlichen gemeinsamen 11-jährigen Sohn zu töten, falls sie nicht zu ihm kommen würde. Weiters habe er auch die Frau mit dem Umbringen bedroht und ihr gesagt, dass er auf Polizisten schießen würde, wenn sie ihn anzeige.
Die 30-Jährige erstattete sofort über Notruf die Anzeige bei der Polizei. Daraufhin wurde eine Fahndung eingeleitet, bei der auch Bedienstete der Direktion für Spezialeinheiten, Einsatzkommando Cobra (EKO Cobra) und die Verhandlungsgruppe Ost des Bundeskriminalamtes (VG Ost) eingebunden waren.
Durch die langwierigen Verhandlungen eine Beamtin der VG-Ost konnte der Aufenthaltsort des 30-Jährigen im Gemeindegebiet von Lichtenwörth ermittelt werden. Durch weitere Verhandlungen wurde der Beschuldigte zur Aufgabe bewegt und gegen 00.30 Uhr von Bediensteten des EKO-Cobra festgenommen. Der 11-Jährige blieb bei diesem Vorfall unversehrt.
Die Amtshandlung wurde vom operativen Kriminaldienst des Stadtpolizeikommandos Wr. Neustadt übernommen.
Der Beschuldigte zeigte sich nicht geständig und wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt in die dortige Justizanstalt eingeliefert.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat werden fortgesetzt.

Niederösterreich
Versuchter Einbruchsdiebstahl in Gmünd geklärt ? Bezirk Gmünd
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 31.03.2020 - 09:35

Einbruchsdiebstahl
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Ein vorerst unbekannter Täter versuchte am 10. März 2020, gegen 04.20 Uhr, die Kasse eines Selbstbedienungsverkaufsstandes für landwirtschaftliche Produkte im Gemeindegebiet von Gmünd aufzubrechen. Der unbekannte Täter verursachte einen Schaden in der Höhe von rund 400,-Euro und flüchtete ohne Beute.

Aufgrund der umfangreichen Ermittlungen von Bediensteten der Polizeiinspektion Gmünd konnte ein 18-Jähriger aus dem Bezirk Gmünd als Beschuldigter ausgeforscht werden. Der Beschuldigte zeigte sich umfassend geständig und wurde der Staatsanwaltschaft Krems an der Donau angezeigt.

30.03.2020, Montag
Niederösterreich
Mordversuch und schwerer Raub geklärt
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 30.03.2020 - 15:33

Bezirk Baden
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Mordversuch sowie schwerer Raub zum Nachteil eines Taxilenkers am 12. Dezember 2019 sowie schwerer Raub vom 1. November 2019 zum Nachteil einer Person im Stadtgebiet von Baden geklärt

Am 12. Dezember 2019, gegen 01.20 Uhr, setzte sich ein vorerst unbekannter, männlicher Täter am Taxistandplatz in Baden-Josefplatz auf die Rückbank eines Taxis. Er forderte den Taxilenker auf, ihn zu einer Adresse in Baden zu chauffieren. Als das Taxi kurze Zeit später am Bestimmungort eintraf, wurde der Taxilenker durch den Täter plötzlich mit einem ca. 30 cm langen Messer brutal attackiert, wodurch das Opfer lebensbedrohliche und schwerste Stich- und Schnittverletzungen im Hals-bzw. Kopfbereich erlitt. Dem Taxifahrer gelang es durch lautstarke Hilferufe auf sich aufmerksam zu machen, worauf der Täter, ohne an die Raubbeute (Fuhrlohneinnahmen) zu gelangen, von der Tatörtlichkeit in unbekannte Richtung flüchtete.
Durch die Hilferufe herbeieilender Anwohner wurde die Polizei sowie die Rettungskräfte verständigt. Das schwerstverletzte Opfer wurde in weiterer Folge von den eintreffenden Polizei- und Rettungskräften erstversorgt und anschließend in das Landesklinikum Baden überstellt. Aufgrund der schweren Verletzungen musste das Opfer mehrere Tage intensivmedizinisch versorgt werden, der Gesundheitszustand des Taxilenkers war anfänglich lebensbedrohlich.

Die weitere Amtshandlung wurde vom Landeskriminalamt Niederösterreich, Ermittlungsbereich Raub und der Tatortgruppe übernommen. Unterstützt wurden die Erhebungen durch Beamte der Polizeiinspektionen Baden und Traiskirchen.

Im Verlaufe der Alarmfahndung und Intensivbestreifungen des Stadtgebietes von Baden durch eine Vielzahl an Polizeikräften stellte sich der 23-jährige Beschuldigte, österreichischer Staatsbürger unsteten Aufenthaltes, bei der Stadtpolizei Baden und gab an, die gesuchte Person zu sein. Bei ihm konnten noch die Tatwaffe sowie die Täterbekleidung mit Blutanhaftungen sichergestellt werden.

Der 23-Jährige zeigte sich im Zuge der Vernehmungen durch Beamte der Raubgruppe geständig, den Raubüberfall auf den Taxifahrer verübt und durch den mehrmaligen massiven Messereinsatz gegen den Hals- und Kopfbereich das Ableben des Opfers in Kauf genommen zu haben. Als Motiv nannte er seine aussichtslose finanzielle und private Situation.
Der Beschuldigte wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt in das Gefangenhaus des Landesgerichtes Wiener Neustadt eingeliefert.

Im Zuge weiterer Erhebungen durch Beamte der Raubgruppe des Landeskriminalamtes NÖ konnte im gemeinsamen Zusammenwirken mit Kriminalbeamten der Polizeiinspektion Baden auch ein ähnlich brutaler, bislang ungeklärter Überfall mit schweren Verletzungsfolgen zum Nachteil eines 57-jährigen Mannes aus dem Bezirk Baden am 1. November 2019, um 22:10 Uhr im Stadtgebiet von Baden geklärt werden. Auch diesbezüglich zeigte sich der 23-jährige Beschuldigte geständig, den von einem Lokalbesuch am Heimweg befindlichen 57-Jährigen in Raubabsicht mit einem ca. 30 cm langen Messer mehrmals attackiert und dem Opfer dabei im Handbereich schwere Schnitt- und Sehnenverletzungen zugefügt zu haben. Dem Überfallsopfer gelang es durch lautstarke Hilferufe auf sich aufmerksam zu machen, worauf der Täter, ohne an Bargeld gelangt zu sein, von der Tatörtlichkeit in unbekannte Richtung flüchtete. Als Motiv für den Überfall und die brutale Vorgehensweise nannte der Beschuldigte auch in diesem Fall seine finanzielle und private Notlage.

Beide Überfallsopfer wurden auf Grund ihrer schweren Stich- und Schnittverletzungen mehrmals operiert und folglich mehrere Tage im Landesklinikum Baden medizinisch betreut. Beide Opfer leiden auf Grund der Verletzungen nach wie vor an körperlichen Einschränkungen und wurden durch das brutale und äußerst aggressive Tätervorgehen in große Angst versetzt.

Niederösterreich
Tödlicher Verkehrsunfall
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 30.03.2020 - 12:00

Bezirk Amstetten
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Am 30. März 2020, um 06:30 Uhr ereignete sich auf der B 31, Strkm 35,6 in St. Georgen/Reith, Bezirk Amstetten, ein tödlicher Verkehrsunfall. Aus bislang unbekannter Ursache kam eine 24-jährige Lenkerin aus dem Bezirk Steyr, Oberösterreich, mit einem Fahrzeug bei winterlichen Fahrverhältnissen rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Felsvorsprung. In weiterer Folge schleuderte bzw. überschlug sich das Fahrzeug und prallte auf der Fahrbahn gegen ein entgegenkommendes Kfz eines 43-jährigen Fahrzeuglenkers aus dem Bezirk Scheibbs.
Die 24-Jährige konnte von der Freiwilligen Feuerwehr St. Georgen/Reith mittels hydraulischen Rettungsgeräts nur noch tot aus dem Fahrzeug geborgen werden.
Der 43-Jährige konnte sich selbst aus seinem Fahrzeug befreien und wurde unbestimmten Grades verletzt.

29.03.2020, Sonntag
Niederösterreich
Verkehrsunfall mit Personenschaden ? Bezirk Lilienfeld
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 29.03.2020 - 14:01

Verkehrsunfälle
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Ein 28-Jähriger aus dem Bezirk Lilienfeld lenkte am 29. März 2020, gegen 10:30 Uhr, einen Pkw im Gemeindegebiet von Traisen, auf der B 20, von Rotheau kommend in Fahrtrichtung Lilienfeld. Zur selben Zeit lenkte ein 47-Jähriger aus dem Bezirk Braunau am Inn /OÖ einen Pkw in entgegengesetzter Fahrtrichtung. Aus bislang unbekannter Ursache kam der 47-Jährige mit dem Pkw in Höhe StrKm 19,4 auf den Fahrstreifen der Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem entgegenkommenden Pkw des 28-Jährigen.

Beide Lenker befanden sich alleine im Fahrzeug. Der 28-Jährige konnte sich selbstständig aus dem schwer beschädigten Fahrzeug befreien und wurde mit dem Notarztwagen mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Universitätsklinikum St. Pölten verbracht.

Der 47-Jährige wurde im schwer beschädigten Pkw eingeklemmt und konnte von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug gerettet werden. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Universitätsklinikum St. Pölten geflogen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte der 47-jährige Lenker mit einem nicht zum Verkehr zugelassenen Pkw mit darauf als gestohlen gemeldeten Kennzeichentafeln unterwegs gewesen sein. Er ist nicht im Besitz einer gültigen Lenkberechtigung und wird der Bezirkshauptmannschaft Lilienfeld und der Staatsanwaltschaft St. Pölten angezeigt.

Die B20 war im Unfallsbereich in der Zeit von 10:30 Uhr ? 12:30 Uhr gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. Es kam zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen.

Niederösterreich
Gewalttat im Gemeindegebiet von Maria Taferl ? Bezirk Melk
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 29.03.2020 - 11:26

Mord
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Ein 61-jähriger Mann aus dem Bezirk Melk dürfte am 28. März 2020, gegen 20.20 Uhr, in einem Haus im Gemeindegebiet von Maria Taferl, mit einem Gewehr auf seine 50-jährige Frau geschossen haben. Der Tat dürfte ein Streit vorangegangen sein.
Die 50-Jährige erlitt dabei schwere Verletzungen und wurde nach notärztlicher Versorgung mit dem Rettungshubschrauber in das Universitätsklinikum St. Pölten verbracht. Lebensgefahr besteht nicht.

Der 61-Jährige verständigte unmittelbar nach der Tat selbst die Einsatzkräfte. Er ließ sich von den Beamten der Polizeiinspektion Pöchlarn widerstandslos festnehmen.

Die Amtshandlung wurde vom Landeskriminalamt Niederösterreich, Ermittlungsbereich Leib-Leben und der Tatortgruppe übernommen.

Der Beschuldigte wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft St. Pölten in die dortige Justizanstalt eingeliefert.

27.03.2020, Freitag
Niederösterreich
Betrunkener attackiert Polizisten
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 27.03.2020 - 14:36

Bezirk Wr. Neustadt/Land
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Am 27. März 2020, um 07.20 Uhr wurde eine Streife der Polizeiinspektion Sollenau via Funk von der Landesleitzentrale zu einer Ordnungsstörung bei einer Tankstelle in Sollenau, Bezirk Wiener Neustadt, entsandt.

Die Beamten konnten am Einsatzort einen 26-jährigen Mann aus dem Bezirk Wiener Neustadt wahrnehmen, der offensichtlich stark alkoholisiert war. Der 26-Jährige gab an, dass er sich von der Tankstelle nur ein Bier geholt habe. Auf die Notwendigkeit des Verlassens der Wohnung hinsichtlich der Verbreitung des COVID-19 angesprochen, konnte der 26-Jährige keine Gründe nennen, war uneinsichtig und bezeichnete die Maßnahmen der Bundesregierung als lächerlich.

Er wurde im Zuge der Amtshandlung immer aggressiver und bäumte sich vor den Beamten mit geschwellter Brust, wobei er die Arme angespannt in Richtung Rücken zeigend hielt, auf. Er wurde mehrmals aufgefordert sein Verhalten einzustellen.
Um eine weitere Eskalation zu vermeiden, begaben sich die Beamten in den Streifewagen und wollten weiterfahren. Im Zuge des Einsteigens beschimpfte der 26-Jährige die Polizisten, schlug mit voller Wucht mit der Faust gegen die Seitenscheibe des Streifenwagens und schoss mit aller Kraft eine Bierdose auf den Streifenwagen, wodurch dieser beschädigt wurde.
Aufgrund dessen wurde die Festnahme ausgesprochen. Trotzdem versetzte der 26-Jährige einem Beamten einen Stoß mit beiden Händen gegen dessen Brustkorb. Bei der Durchführung der Festnahme riss der Beschuldigte einen Beamten durch die heftige Gegenwehr zu Boden.

Im Zuge der Amtshandlung wurden drei Polizisten leicht verletzt und im Landesklinikum Wiener Neustadt ambulant behandelt. Bei einem Beamten trat eine Arbeitsunfähigkeit ein.

Der 26-Jährige wird wegen Störung der öffentlichen Ordnung, aggressivem Verhalten, nach der COVID-19-Verordnung und Verletzung des öffentlichen Anstands der Bezirkshauptmannschaft Wiener Neustadt zur Anzeige gebracht.

Außerdem wird gegen ihm Anzeige wegen Sachbeschädigung, schwerer Körperverletzung und Widerstand gegen die Staatsanwaltschaft an die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt erstattet.

26.03.2020, Donnerstag
Niederösterreich
Tödlicher Unfall im Bezirk Neunkirchen
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 26.03.2020 - 08:31

Bezirk Neunkirchen
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Ein 49-Jähriger aus dem Bezirk Neunkirchen stieg am 24. März 2020, gegen 14.00 Uhr, vom Krumbachstein in Richtung Alpleck, Gemeindegebiet Bürg-Vöstenhof, ab. Dabei fand er einen leblosen Mann auf dem Boden liegend vor. Er setzte umgehend die Rettungskette in Gang, jedoch konnte der eingetroffene Notarzt nur noch den Tod des 53-Jährigen aus dem 18. Wiener Gemeindebezirk feststellen. Dieser dürfte am 23. März 2020 bei einer Wanderung gestürzt und in weiterer Folge verstorben sein.

23.03.2020, Montag
Niederösterreich
Tödlicher Verkehrsunfall - Zeugenaufruf - Widerruf
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 23.03.2020 - 07:58

Bezirk Korneuburg
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Der Zeugenaufruf, Presseaussendung der LPD NÖ vom 22.03.2020, 17:56 Uhr, wird widerrufen, da der gesuchte Ersthelfer mit der Autobahnpolizeiinspektion Stockerau Kontakt aufgenommen hat.

22.03.2020, Sonntag
Niederösterreich
Tödlicher Verkehrsunfall ? dringender ZEUGENAUFRUF
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 22.03.2020 - 16:56

Bezirk Korneuburg
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Eine 37-jährige Frau aus dem Bezirk Korneuburg lenkte am 22. März 2020, um 13.55 Uhr einen Pkw auf der S1 im Gemeindegebiet von Enzersfeld, Bezirk Korneuburg in Fahrtrichtung Korneuburg/Wien, touchierte bei Straßenkilometer 49,0 mit dem Fahrzeug mit der Randleitschiene und kam nach mehreren Überschlägen neben der Schnellstraße auf einer Böschung am Dach liegend zum Stillstand.
Die 37-Jährige wurde von der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen, ein Notarzt konnte nurmehr den Tod der Lenkerin feststellen.
Ein bislang unbekannter Ersthelfer setzte Erste-Hilfe Maßnahmen. Er wird dringend ersucht, sich mit der Autobahnpolizeiinspektion Stockerau unter der TelNr. 059133-3252 oder mit der Landesleitzentrale der Polizei NÖ unter 059133 30-2222 in Verbindung zu setzen.

16.03.2020, Montag
Niederösterreich
Cybersicherheit im Zusammenhang mit Viruspandemie
authorsymbol Polizei Niederösterreich - Presse, 16.03.2020 - 13:03

Kriminalprävention
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Angesichts der momentanen Situation erscheint es denkbar, dass Kriminelle versuchen werden, die Lage für sich zu nützen und insbesondere über Täuschungsversuche via Internet Kapital aus unvorsichtigem Nutzerverhalten zu schlagen.


Tipps zur sicheren Internetnutzung:

Gerade weil derzeit viele Betriebe oder Dienstleister Home Office Regelungen getroffen haben ist es daher wichtig, dass die Nutzer über diverse Sicherheitsaspekte in Kenntnis sind:

? Sorgen sie für einen adäquaten Schutz ihres Gerätes durch Firewall und aktuelle Virenschutzsoftware (auch mobile Geräte)!

? Führen sie Updates durch, insbesondere auch jene, die das Betriebssystem betreffen (notwendige Updates werden im Betriebssystem angezeigt ? Updateaufforderungen in Form von Links auf Websites sollten nicht ausgewählt werden)

? Sorgen sie für ein Backup ihrer relevanten Daten. Dies kann auf einem externen Datenträger geschehen (der ausschließlich für das Schreiben des Backups mit ihrem Gerät verbunden sein sollte), oder in einer Cloud ? hier sollten sie aufgrund datenschutzrechtlicher Aspekte eher zu europäischen Anbietern tendieren.

? Sollten sie von zu Hause aus auf firmeneigene Server zugreifen oder finanzrelevante Tätigkeiten online ausüben, nutzen sie eine VPN Verbindung bzw. klären sie diese Möglichkeit mit den Verantwortlichen ihrer Firma ab.

? Seien sie sich bewusst, dass E-Mails (auch deren Absenderadressen) gefälscht sein können. Hinterfragen sie daher eingehende E-Mails immer ? auch wenn diese von einem vermeintlich vertrauenswürdigen Absender stammen - und halten sie im Zweifelsfall telefonisch Rücksprache!

? Vorsicht bei Aufforderungen zur Installation eines Fernzugriffs?Tools für ihr Gerät. (Rück)Versichern sie sich auch hier telefonisch vor der Installation bei den Verantwortlichen über ein derartiges Prozedere.

? Vorsicht bei der Eingabe von Zugangsdaten / Passwörten. Hinterfragen sie im Falle der Aufforderung zu einer solchen Eingabe immer deren Notwendigkeit und versichern sie sich im Zweifelsfall telefonisch.

? Seien sie sich bewusst, dass weder ihr Arbeitgeber noch ein Geldinstitut sie via Mail oder Popup zum Klicken auf einen Link auffordern würde.

? Seien sie besonders aufmerksam, wenn Onlineanbieter mit Schnäppchenangeboten locken, oder wenn es um Waren oder Dienstleistungen geht, die aufgrund der aktuellen Situation schwer verfügbar sind. Es könnte sich um Betrug handeln ? informieren sie sich daher zum Beispiel bei den, im letzten Punkt angeführten Websites!

? Vermeiden sie bei Online ? Einkäufen die Vorkassa ? Zahlungsoption.

? Für Online ? "Hamsterkäufe" besteht kein Grund. Im Sinne des Gemeinwohls sollten Lieferketten / Lieferdienste durch übermäßiges Onlinebestellverhalten nicht unnötig belastet werden.

? Gerade aufgrund der aktuellen Lage könnten Kriminelle, die sich als Finanzdienstleister oder Ähnliches ausgeben versuchen, sie als Finanzagent, der von zu Hause aus arbeiten kann, anzuwerben. Dabei werden sie unter legitim anmutenden Rahmenbedingungen und Geschäftsmodellen ersucht, Geld weiterzuleiten, das in Wirklichkeit aber aus kriminellen Handlungen lukriert wurde. Sie könnten sich hier der Geldwäsche strafbar machen. Jobangebote, die "zu schön sind um wahr zu sein" müssen immer kritisch hinterfragt werden!

? Halten sie sich über die Situation und Entwicklungen am Laufenden, vertrauen sie dabei aber ausschließlich offiziellen und geprüften Informationen. Die Seite http://hoax-info.tubit.tu-berlin.de/hoax/hoaxlist.shtml prüft fortwährend im Netz bzw. im Social Media Bereich kursierende (Falsch)meldungen auf deren Substanz und entlarvt sie gegebenenfalls als Hoaxes. Tragen sie nicht zu einer Verunsicherung bei, indem sie ungeprüft Informationen oder gar erwiesenermaßen Fakenews teilen oder weiterleiten.

? Halten sie sich über aktuelle Betrugsmaschen auf Seiten wie www.mimikama.at, oder www.watchlistinternet.at am Laufenden.

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